Allgemeine Geschäftsbedingungen

Nutzungsbedingungen für OrgPOS · Stand: März 2026

Inhalt

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Michael Müller, Blumenstraße 9a, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen (nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software OrgPOS.

Mit der Registrierung akzeptiert der Kunde diese AGB sowie die Datenschutzerklärung und den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte, GoBD-konforme Kassensoftware (SaaS) zur Verfügung. OrgPOS ermöglicht die Erfassung von Kasseneinträgen, die Erstellung von Rechnungen, Tagesabschlüssen (Z-Berichte) und DSFinV-K-Exporten.

Wichtiger Hinweis: OrgPOS erbringt keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Der Kunde bleibt für die ordnungsgemäße Buchführung, die Aktivierung der TSE und die korrekte Hinterlegung von Steuersätzen selbst verantwortlich.

§ 3 Registrierung & Nutzerkonto

Die Nutzung erfordert eine Registrierung mit wahrheitsgemäßen Angaben. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und für alle Aktivitäten unter seinem Konto verantwortlich.

§ 4 Kostenlose Testphase (14 Tage)

Neukunden können OrgPOS 14 Tage kostenlos testen. Es ist keine Kreditkarte für die Registrierung erforderlich. Zur Aktivierung eines kostenpflichtigen Plans muss eine Zahlungsmethode bei Stripe hinterlegt werden.

Nach Ablauf der Testphase ohne Angabe einer Zahlungsmethode wird der Zugang deaktiviert. Es entstehen keine automatischen Kosten ohne ausdrückliche Bestätigung.

§ 5 Preise & Zahlung (Stripe)

Die aktuellen Preise sind auf orgpos.de/#pricing einsehbar. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Die Zahlung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe Inc.. Der Anbieter speichert keine Zahlungsdaten.

Die TSE-Gebühren (fiskaly Cloud-TSE, ab 9,90 €/Monat) sind nicht im Grundpreis enthalten und werden separat über fiskaly abgerechnet.

§ 6 Vertragslaufzeit & Kündigung

Der Vertrag läuft monatlich und verlängert sich automatisch um einen Monat, sofern er nicht 14 Tage zum Monatsende gekündigt wird.

Die Kündigung ist möglich:

Nach Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen. Anschließend werden alle Daten nach einer Übergangsfrist von 30 Tagen gelöscht – mit Ausnahme von Kassenbuchdaten, die der gesetzlichen 10-jährigen Aufbewahrungspflicht unterliegen.

§ 7 GoBD, TSE & Kundenpflichten

OrgPOS stellt die technische Infrastruktur für eine GoBD-konforme Kassenbuchführung bereit. Der Kunde ist verpflichtet:

Für steuerliche Nachteile, die durch nicht aktivierte oder falsch konfigurierte TSE entstehen, übernimmt OrgPOS keine Haftung.

Kasseneinträge dürfen nicht gelöscht werden. Korrekturen erfolgen ausschließlich durch Storno-Buchungen gemäß GoBD.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit von 99 % pro Monat. Geplante Wartungsfenster werden vorab angekündigt. Bei Ausfall der fiskaly Cloud-TSE können keine neuen Buchungen mit gültiger TSE-Signatur erstellt werden – in diesem Fall ist der Demo-Modus aktiviert und der Kunde ist darüber informiert.

§ 9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung und dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). OrgPOS ist Auftragsverarbeiter, der Kunde ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.

§ 10 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Personenschäden.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, beschränkt auf den vorhersehbaren vertragstypischen Schaden – maximal in Höhe von 3 Monatsgebühren.

Ausgeschlossen ist die Haftung für: entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, steuerliche Hinzuschätzungen durch das Finanzamt sowie Schäden durch nicht aktivierte oder fehlerhafte TSE-Nutzung durch den Kunden.

§ 11 Datensicherung

Der Anbieter erstellt tägliche automatische Backups auf IONOS-Servern in Deutschland. Der Kunde ist dennoch verpflichtet, regelmäßig eigene Exporte (DSFinV-K, CSV) herunterzuladen und zu archivieren.

§ 12 Änderungen der AGB

Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen, gelten die neuen AGB als akzeptiert.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Karlsruhe.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: März 2026